Das Erfolgs- und Dankbarkeitstagebuch – wie dich dein Blick auf das Leben glücklicher macht

Erfolgs- und Dankbarkeitstagebuch

Unser Gehirn merkt sich Probleme besser als Erfolge. Ein Tagebuch dreht diesen Mechanismus um. Das bestätigen zahlreiche Studien.

Wenn du täglich notierst, was gelungen ist oder wofür du dankbar bist, veränderst du deinen Fokus. Plötzlich wird sichtbar, was sonst untergeht: Fortschritt, Wert, Fülle.

Nach einigen Wochen entsteht ein inneres Fundament aus Zuversicht. Du beginnst, dich selbst als wirksam zu erleben. Und dieses Gefühl ist ein zentraler Baustein von Glück.

Deine Challenge:

Das Ritual:
Notiere jeden Abend drei Dinge, für die du dankbar bist oder die dir gelungen sind.

Warum es gut ist:
Das Gehirn lernt, Positives wahrzunehmen und zu priorisieren. Dein Blick richtet sich, je länger du es machst, immer mehr auf die positiven Dinge im Leben – die negativen rücken im Gegenzug in den Hintergrund.

Wie es dich verändert:
Du entwickelst Zuversicht und erkennst deinen eigenen Wert im Alltag.

Wie man es etabliert:
Buch neben das Bett legen. Schreiben dauert maximal fünf Minuten.

Gesundes Essen als täglicher Akt von Selbstrespekt

Gesunde Ernährung

Was du täglich isst, ist kein Detail – es ist eine Beziehung. Die Beziehung zu deinem Körper.
Gesundes Essen bedeutet nicht Verzicht, sondern Fürsorge.

Wenn du dir bewusst Zeit für gesunde Mahlzeiten nimmst, verändert sich dein Körpergefühl. Energie wird stabiler, Stimmung ausgeglichener, Gedanken klarer. Du beginnst, dich selbst ernst zu nehmen.

Dieses Gefühl von Selbstachtung wirkt weit über den Teller hinaus. Es stärkt dein Vertrauen in dich selbst – und genau daraus wächst Zufriedenheit.

Deine Challenge:

Das Ritual:
Nimm jeden Tag mindestens eine bewusste, gesunde Mahlzeit (!) ohne Ablenkung zu dir.

Warum es gut ist:
Ernährung beeinflusst Energie, Stimmung und Konzentration direkt.

Wie es dich verändert:
Du entwickelst Respekt für deinen Körper. Dieses Gefühl stärkt Selbstachtung und Disziplin. Außerdem: du fühlst dich wohler und gesünder und die Konzentration steigt.

Wie man es etabliert:
Nicht alles umstellen. Beginne mit einer Mahlzeit, die du bewusst planst und genießt.

Linktipps:

Der Ernährungskompass (Bas Kast)

Die Ernährungsdocs (NDR)

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Eatsmarter

Meditation – der Raum, in dem du dir selbst wieder begegnest

Meditation

Meditation ist kein Rückzug aus dem Leben, sondern eine Rückkehr zu dir selbst. In einer Welt voller Reize schenkt sie dir etwas Seltenes: Stille.

Wer täglich meditiert, lernt, Gedanken zu beobachten, statt ihnen ausgeliefert zu sein. Das verändert nicht nur die innere Ruhe, sondern auch die Qualität von Entscheidungen, Beziehungen und Reaktionen.

Nach einiger Zeit entsteht ein Gefühl von innerem Halt. Du wirst weniger getrieben, weniger abhängig von äußeren Umständen. Diese innere Stabilität ist eine der stillsten, aber kraftvollsten Formen von Glück.

Deine Challenge:

Das Ritual:
Meditiere täglich 5–15 Minuten, am besten morgens oder abends.

Warum es gut ist:
Meditation beruhigt das Nervensystem und schafft Abstand zu Gedankenmustern.

Wie es dich verändert:
Du reagierst weniger impulsiv, wirst klarer in Entscheidungen und stabiler in Emotionen.

Wie man es etabliert:
Feste Uhrzeit, gleicher Ort, kurze Dauer. Lieber täglich fünf Minuten als selten zwanzig.

Link:
House of Peace auf Spotify

Warum tägliche Bewegung und Lernen dein Leben langsam und nachhaltig verändern

Mal- und Zeichenutensilien

Es ist kein Zufall, dass Menschen, die sich regelmäßig bewegen oder etwas Neues lernen, eine andere Ausstrahlung haben. Sie wirken wacher, präsenter, selbstsicherer. Nicht, weil sie perfekt sind – sondern weil sie sich täglich erleben.

Jede Form von Aktivität, sei es Sport, ein Instrument, eine Sprache oder ein kreatives Hobby, sendet eine klare Botschaft an dein Inneres: Ich investiere in mich.
Diese Botschaft wirkt tiefer als jede Motivation von außen.

Am Anfang kostet es Überwindung. Doch bereits nach wenigen Wochen entsteht ein neues Selbstbild. Du bist nicht mehr jemand, der „eigentlich wollte“, sondern jemand, der handelt. Und genau hier beginnt echtes Selbstbewusstsein.

Deine Challenge:

Das Ritual:
Sorge täglich mindestens 20 Minuten für Bewegung, ein Hobby oder das Erlernen einer Fähigkeit (Instrument, Sprache, Schreiben, Malen).

Warum es gut ist:
Aktivität signalisiert dem Gehirn: Ich entwickle mich. Ob körperlich oder geistig – Fortschritt wirkt unmittelbar auf das Selbstwertgefühl.

Wie es dich verändert:
Du erlebst dich als aktiv statt passiv. Mit jeder Wiederholung wächst das Vertrauen in deine Fähigkeit, dranzubleiben.

Wie man es etabliert:
Starte bewusst klein. Lege Zeit und Ort fest. Entscheidend ist Regelmäßigkeit, nicht Intensität. Nach drei Wochen wird aus Überwindung Selbstverständlichkeit.

Neue Rituale entwickeln – Deine 12-Monats-Challenge für nachhaltige Gewohnheiten

Joggen

Warum Rituale so wichtig sind

Rituale sind weit mehr als feste Abläufe oder Gewohnheiten. Sie sind innere Anker, die unserem Leben Struktur, Sinn und Verlässlichkeit geben. In einer Welt, die sich ständig verändert, schaffen Rituale etwas, das vielen Menschen fehlt: Beständigkeit.

Wer neue Rituale entwickelt, entscheidet sich bewusst dafür, dem eigenen Leben Halt zu geben – nicht durch äußeren Druck, sondern durch innere Klarheit.

Wie Rituale wirklich entstehen – die Kraft der ersten drei Wochen

Ein neues Ritual fühlt sich zu Beginn fast immer ungewohnt an. Es fordert Aufmerksamkeit, Überwindung und bewusste Entscheidung. Genau deshalb brechen viele Menschen zu früh ab. Dabei zeigt die Erfahrung: Bereits innerhalb von etwa drei Wochen kann sich ein festes Ritual etablieren.

In diesen ersten drei Wochen verändert sich etwas Entscheidendes. Was anfangs noch Anstrengung ist, wird zunehmend vertraut. Der innere Widerstand nimmt ab, die Handlung wird selbstverständlicher – und schließlich entsteht das Gefühl, dass etwas fehlt, wenn das Ritual ausbleibt.

Nach diesen drei Wochen ist ein Ritual nicht mehr „neu“. Es ist Teil des Alltags geworden. Ein stabiler Fixpunkt, den man nicht mehr missen möchte.

Dieser Prozess ist kein Zufall, sondern ein natürlicher psychologischer Mechanismus: Wiederholung schafft Sicherheit, Sicherheit schafft Vertrauen – und Vertrauen macht aus einer Handlung einen festen Bestandteil des Lebens.

Rituale und Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein entsteht nicht durch große Ziele oder laute Erfolge. Es wächst leise – durch Wiederholung, Verlässlichkeit und das Gefühl: Ich kann mich auf mich selbst verlassen.

Genau hier wirken Rituale.
Jedes eingehaltene Ritual stärkt die Selbstwirksamkeit. Jede bewusste Wiederholung vertieft das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, das Leben aktiv zu gestalten.

Menschen mit stabilen Ritualen:

  • treffen klarere Entscheidungen
  • fühlen sich innerlich sicherer
  • reagieren gelassener auf Krisen
  • erleben mehr Sinn im Alltag

Warum viele Rituale scheitern

Die meisten Menschen scheitern nicht an mangelnder Disziplin, sondern an unrealistischen Erwartungen. Rituale sollen sofort wirken, perfekt sein und dauerhaft funktionieren – ein Anspruch, der kaum erfüllbar ist.

Nachhaltige Rituale entstehen schrittweise, im Einklang mit dem eigenen Leben, nicht gegen es. Deshalb ist Zeit ein entscheidender Faktor.

Ein Jahr, das wirklich etwas verändert

Ein Zeitraum von zwölf Monaten ermöglicht echte Integration.
Neue Rituale dürfen wachsen, sich verändern, sich anpassen – bis sie nicht mehr als „Methode“, sondern als Teil der eigenen Identität empfunden werden.

Dieses Konzept setzt nicht auf Selbstoptimierung, sondern auf Entwicklung.
Nicht auf Druck, sondern auf Verbindlichkeit.
Nicht auf kurzfristige Motivation, sondern auf langfristige innere Stabilität.

Fazit

Neue Rituale zu entwickeln bedeutet, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen – ruhig, bewusst und nachhaltig. Es ist ein Weg zu mehr Selbstbewusstsein, Klarheit und innerer Ruhe.

Die Challenge:

Jeden Monat gibt es hier für dich eine Aufgabe, die dir hilft, ein neues Ritual zu entwickeln. Es sind kleine Aufgaben – sehr leicht umzusetzen – die einen großen Effekt bringen. Ja, und die dich auf Dauer glücklich machen! Versprochen!

„Verdammt glücklich!“ bald als Hörbuch

Elisabeth von Koch im Studio bei der Aufnahme des Hörbuches

Manchmal verändern nicht nur Worte etwas in uns – sondern die Art, wie sie klingen. Bald wird mein Buch Verdammt glücklich! nicht mehr nur gelesen, sondern gehört. Und ich verspreche dir: Das wird ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Stimme der französischen Schauspielerin Audrey Tautou

Denn diese Geschichte bekommt eine Stimme, die du vielleicht gar nicht sofort einordnen kannst – und doch kommt sie dir vertraut vor. Elisabeth von Koch, die deutsche Synchronstimme von Audrey Tautou, leiht meinem Buch ihre Stimme. Vielleicht erinnerst du dich an diese zarte Mischung aus Wärme, Nachdenklichkeit und einem Hauch französischer Leichtigkeit aus Filmen wie „Zusammen ist man weniger allein“, „Natalie küsst“ oder „Beziehungsweise New York“. Genau dieses Gefühl wird nun meine Worte tragen.

Was ist Glück?

Warum war mir das so wichtig? Weil Glück nicht laut ist. Glück ist kein Feuerwerk, das grell am Himmel explodiert. Es ist eher wie ein leises Lächeln, das man hört, bevor man es sieht. Eine Stimme, die dich begleitet, wenn du durch den Alltag gehst, Auto fährst, Sport machst oder einfach auf dem Sofa liegst und dir eine Pause gönnst.

Ich habe beim Schreiben oft gedacht: Wie würden diese Sätze wohl klingen, wenn sie nicht auf Papier stehen, sondern lebendig werden? Wenn man nicht nur liest, sondern hört – und vielleicht sogar spürt? Jetzt bekomme ich darauf eine Antwort. Und du auch.

Dieses Hörbuch ist keine Gebrauchsanweisung fürs Glück. Es ist eher wie ein Gespräch mit jemandem, der dich versteht. Eine Einladung, still zu werden und dir selbst zuzuhören. Vielleicht stellst du dir beim Hören Fragen, die du dir lange nicht mehr gestellt hast:
Was macht mich wirklich zufrieden?
Was treibt mich an, wenn niemand hinsieht?
Was bleibt, wenn man alles weglässt, was mir nicht gefällt?

Die Stimme von Elisabeth von Koch

Elisabeth von Koch schafft es, meinen Gedanken genau die Färbung zu geben, die sie brauchen: mal sanft, mal humorvoll, mal so klar, dass man unwillkürlich innehält. Ihre Stimme macht aus Buchstaben Bilder und aus Sätzen Gefühle. Ich hätte mir keine bessere Sprecherin wünschen können.

Noch ist es nicht so weit – aber bald. So bald, dass du deine Kopfhörer vielleicht schon bereitlegen solltest. Ich freue mich darauf, wenn meine Worte dich nicht nur erreichen, sondern direkt in deinem Ohr ankommen. Und vielleicht stellst du dann fest: Glück hat tatsächlich eine Stimme. Und wer weiß – vielleicht klingt sie ein kleines bisschen französisch.

Ein kleiner Auszug aus dem Hörbuch – hör rein:

Inspirierende Story in Arbeit – „Verdammt glücklich!“ wird lebendig

Blick von meinem Schreibtisch

Wie aus meinem Ratgeber ein inspirierender Roman entsteht

Mein Buch „Verdammt glücklich!“ steckt voller Strategien, um mehr Glück, Leichtigkeit und Zufriedenheit ins Leben zu holen. Doch jetzt gehe ich einen neuen Weg: Ich möchte aus dem Buch eine Erzählung machen – einen Roman voller Emotion, Spannung und Inspiration. Statt nur Tipps und Techniken zu beschreiben, will ich zeigen, wie Menschen sie leben, wie sie stolpern, aufstehen und über sich hinauswachsen.

Wer begleitet den Weg zum Glück?

Damit stehe ich vor spannenden Fragen: Braucht diese Geschichte eine Protagonistin? Einen Protagonisten? Oder mehrere Figuren, die unterschiedliche Wege zum Glück suchen? Ich sehe schon jetzt Szenen vor mir – kurze, kraftvolle, dichte Momente, die bewegen und motivieren. Die Handlung soll zeigen, dass Glück mehr ist als ein Ziel: Es ist ein Weg, voller Entscheidungen und Erkenntnisse.

Und nun sitze ich an der Algarve und denke nach… Wie soll die Erzählung aussehen?

Morgens vom Balkon aus

Neue Impulse aus meiner Recherche

Neben den Inhalten aus „Verdammt glücklich!“ fließen auch viele neue Ideen ein. Ich habe unzählige Techniken und Strategien entdeckt, wie man glücklicher werden kann – und diese sollen Teil der Geschichte sein. Doch wie soll der Roman beginnen? Spielt er in Deutschland, wo der Alltag oft so vertraut wirkt? Oder in Portugal, wo mir die besten Ideen zufliegen und Inspiration fast schon zum Alltag gehört? Vielleicht sogar an einem ganz neuen Ort?

Wie baue ich die Geschichte auf?

Während ich diese Fragen sortiere, merke ich, wie sehr mich das Schreiben einer Erzählung reizt. Es ist ein anderes Arbeiten: Nicht nur Konzepte erklären, sondern Figuren atmen lassen. Dialoge schreiben, Wendepunkte entwerfen, Gefühle erlebbar machen. Ich möchte, dass Leserinnen und Leser sich in den Charakteren wiederfinden – in ihren Zweifeln, ihrem Mut, ihrem Humor und ihren kleinen Siegen.

Neue Möglichkeiten tun sich auf

Außerdem eröffnet mir dieser Roman die Möglichkeit, tiefer einzutauchen. Ich kann zeigen, wie die Werkzeuge aus meinem Buch in echten Lebenssituationen funktionieren. Wie Menschen sich verändern, wenn sie neue Entscheidungen treffen, und welche überraschenden Begegnungen sie auf ihrem Weg begleiten. So entsteht eine Geschichte, die nicht nur inspiriert, sondern mitten ins Herz trifft.

Das Sammeln von Szenenideen und Notizen

Im Moment sammele ich Notizen, Dialoge und Szenenfragmente. Ich sehe eine alte Bibliothek, ein geheimnisvolles Buch, Menschen, die auftauchen, helfen und wieder verschwinden. Die Handlung könnte eine Liebesgeschichte sein, eine Reise zu sich selbst oder ein spannendes Abenteuer – wahrscheinlich wird es alles zusammen. Sicher ist nur eins: Es wird lebendig, es wird echt, und irgendjemand wird verdammt glücklich werden.

Und während die Ideen fließen, wird mir klar: Jeder Moment der Geschichte kann ein kleiner Impuls sein, der das Leben der Leserinnen und Leser verändert. So wird aus einer bloßen Erzählung eine Reise, die nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert, motiviert und Wege zum eigenen Glück aufzeigt.

Algarve-Zauber: So finde ich Ideen ohne Mühe

Armacao de Pera

Schreiben, wo andere Urlaub machen – an der Algarve finde ich nicht nur Sonne, Sand und Meeresrauschen, sondern auch etwas viel Wertvolleres: Flow. Hier entstehen nicht nur neue Buchideen, sondern auch Texte, die mühelos aus der Feder fließen. Ob Sachbuch oder Erzählung – an der portugiesischen Küste finde ich den klaren Kopf, den ich zum Schreiben brauche. Während Fischer frühmorgens mit ihrem Fang zurückkehren und Möwen über dem Hafen kreisen, schreibe ich Sätze, die zu Hause tagelang gebraucht hätten. Warum das so ist – und warum jeder Autor seinen eigenen Lieblingsort finden sollte – erzähle ich in diesem Artikel.

Es ist früh am Morgen an der Algarve.
Die Fischer kehren mit ihrem Fang zurück, Möwen kreischen, Jogger laufen die Promenade entlang. Ich sehe, wie sich draußen auf dem Meer Wellen aufbauen und gemächlich am Strand auslaufen. Und während andere noch schlafen, sitze ich mit einer Tasse Kaffee am Laptop – und schreibe.

Warum? Weil es hier einfach fließt.
Bücher schreiben ist nicht einfach – von der Idee bis zum Buch ist es ein langer Weg. Ich spreche aus Erfahrung. Sätze, die mir zu Hause zäh vorkamen wie alter Kaugummi, rollen hier leicht von der Hand. Formulierungen, über die ich sonst lange brüte, springen mir plötzlich entgegen. Die Worte haben anscheinend selbst Urlaub gebucht – nur dass sie hier mehr arbeiten als ich.

Ich schreibe Sachbuchkapitel, plane Erzählungen, skizziere neue Projekte. Ich feile nicht, ich fluche nicht – ich schreibe einfach. Das Meer rauscht, als würde es sagen: „Mach dir keinen Stress. Ich hab Zeit.“ Und genau das steckt an.

Warum inspiriert mich dieser Ort so?
Vielleicht, weil hier niemand etwas von mir erwartet. Vielleicht, weil ich nicht ständig aufs Handy schaue. Vielleicht auch, weil eine frische Meeresbrise besser ist als jeder zweite Espresso.

Und plötzlich ist Schreiben kein Ringen mehr, sondern ein Spaziergang am Strand. Keine Blockade, kein Druck – nur das Gefühl, dass alles passt.

Ich glaube: Jeder Autor hat so einen Ort.
Manche brauchen ein Großstadtcafé. Andere eine Holzhütte in den Bergen. Ich brauche gerade das Meer, das Kreischen der Möwen und den Anblick der Fischerboote. Und dann will ich nur eins: schreiben, schreiben, schreiben.

Positiv Denken – auch wenn dir gerade nicht danach ist

Kennst du das? Du wachst morgens auf, die Kaffeemaschine streikt, die Socke hat ein Loch, und das Wetter macht mit dir gemeinsame Sache: alles grau. Und dann kommt jemand daher und sagt dir: „Denk doch einfach positiv!“
Klar, und gleich danach backe ich einen Regenbogenkuchen und tanze mit Einhörnern. Aber mal ehrlich: Was hat es mit diesem positiven Denken wirklich auf sich? Und wie kannst du es schaffen, auch an miesen Tagen ein bisschen Sonnenschein in dein Leben zu bringen? Lass uns das gemeinsam herausfinden – mit ein paar handfesten Tipps, einer Prise Humor und etwas Wissenschaft.

Warum positives Denken?

„Warum sollte ich überhaupt positiv denken?“, fragst du dich vielleicht. Gute Frage! Die Antwort: Positives Denken macht dich glücklicher, gesünder und widerstandsfähiger. Studien haben gezeigt, dass Optimisten länger leben, weniger Stress haben und sogar erfolgreicher sind. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es aber nicht.

Zum Beispiel fanden Forscher heraus, dass Optimisten eine um 15 % höhere Chance haben, ein erfülltes und langes Leben zu führen. Warum? Weil sie in schwierigen Situationen nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern nach Lösungen suchen.

Das bedeutet nicht, dass Optimisten keine schlechten Tage haben – sie gehen nur anders damit um. Und genau das kannst du auch lernen. Positives Denken ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst. Je öfter du ihn benutzt, desto stärker wird er.

Also ja, es lohnt sich, positiv zu denken – auch wenn’s nicht immer leichtfällt.

Wie funktioniert positives Denken, wenn alles schiefgeht?

Positiv zu denken, wenn alles gut läuft, ist keine Kunst. Aber was ist mit den Tagen, an denen einfach gar nichts klappt? Der Trick liegt darin, die kleinen Lichtblicke im Alltag zu erkennen. Das können winzige Dinge sein: Der erste Schluck Kaffee am Morgen, ein überraschend leerer Parkplatz vor dem Supermarkt oder der Moment, in dem deine Lieblingsserie einen neuen Twist bekommt. Diese kleinen Freuden mögen banal erscheinen, doch sie helfen dir, deinen Fokus zu verschieben – weg von dem, was schiefgeht, hin zu dem, was gut läuft.

Ein weiteres mächtiges Werkzeug ist Dankbarkeit. Es klingt vielleicht kitschig, aber ein Dankbarkeitstagebuch kann Wunder wirken. Schreib dir jeden Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Es müssen keine großen Erfolge sein. „Ich hatte Zeit, mein Lieblingsbuch zu lesen“ oder „Die Sonne kam heute für fünf Minuten raus“ reichen völlig. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Dankbarkeit üben, nach nur zehn Wochen deutlich glücklicher und weniger gestresst sind.


Was sagt die Wissenschaft über positives Denken?

Wenn du jetzt denkst, dass das alles zu einfach klingt, lass uns einen Blick auf die Forschung werfen. Die Psychologin Barbara Fredrickson hat mit ihrer „Broaden-and-Build“-Theorie gezeigt, dass positive Emotionen unser Gehirn buchstäblich öffnen. Wenn wir glücklich sind, sehen wir mehr Möglichkeiten, denken kreativer und finden leichter Lösungen für Probleme. Negative Emotionen hingegen engen unseren Fokus ein – praktisch, wenn wir einem gefährlichen Tier entkommen müssen, aber nicht so hilfreich im Alltag.

In einer ihrer Studien sollten Teilnehmer verschiedene Filme anschauen – lustige, traurige oder neutrale. Danach sollten sie eine Liste mit Ideen erstellen, was sie in einer bestimmten Situation tun könnten. Diejenigen, die lustige Filme gesehen hatten, schrieben doppelt so viele Vorschläge auf wie die anderen Gruppen. Die Lektion? Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, schau dir etwas an, das dich zum Lachen bringt.


Was, wenn dir absolut nicht nach Positivität ist?

Natürlich gibt es Tage, an denen selbst der optimistischste Mensch keinen Funken Freude finden kann. Und das ist okay. Es ist wichtig, sich selbst zu erlauben, auch mal schlecht drauf zu sein. Niemand muss immer fröhlich sein – das wäre unrealistisch und auch irgendwie anstrengend.

Aber auch an solchen Tagen gibt es kleine Tricks, die helfen können. Ein erzwungenes Lächeln mag sich seltsam anfühlen, doch es kann dein Gehirn tatsächlich austricksen. Studien zeigen, dass das Lächeln – selbst wenn es nicht echt ist – Signale an dein Gehirn sendet, die Stimmung zu heben. Bewegung ist ein weiterer bewährter Stimmungsaufheller. Ein kurzer Spaziergang oder ein bisschen Tanzen in der Küche können Endorphine freisetzen und deine Laune spürbar verbessern.

Und dann gibt es da noch die Menschen in deinem Leben. Wir alle haben diesen einen Freund oder diese Freundin, der oder die uns mit einem einzigen Satz zum Lachen bringt. Ruf sie an, schreib eine Nachricht oder triff dich auf einen Kaffee. Manchmal sind es die anderen, die uns daran erinnern, dass nicht alles so schlimm ist, wie es scheint.


Praktische Tipps für den Alltag

Eine der besten Möglichkeiten, positives Denken zu fördern, ist es, bewusst positive Aktivitäten in deinen Alltag einzubauen. Das kann so simpel sein wie ein Spaziergang, ein gutes Buch oder ein Treffen mit Freunden. Plane diese Dinge aktiv ein – sie machen einen Unterschied.

Achte auch auf deinen Medienkonsum. Nachrichten und Social Media können erdrückend sein, besonders wenn sie voller negativer Schlagzeilen sind. Nimm dir bewusst eine Auszeit und umgib dich stattdessen mit positiven Inhalten: inspirierende Podcasts, fröhliche Musik oder eine Komödie, die dich zum Lachen bringt.

Ein weiterer hilfreicher Ansatz ist die Visualisierung. Schließ die Augen und stell dir vor, wie dein Tag perfekt läuft. Klingt seltsam? Studien zeigen, dass solche mentalen Übungen helfen können, dein Gehirn auf Positivität zu programmieren.


Fazit: Ein Schritt nach dem anderen

Positives Denken ist kein Zaubertrick, der alles sofort besser macht. Es ist eine Praxis, die Geduld und Übung erfordert. Aber mit kleinen, bewussten Schritten kannst du deinen Blickwinkel verändern und lernen, selbst an grauen Tagen Lichtblicke zu finden. Du musst nicht jeden Tag strahlen – manchmal reicht es schon, einfach ein bisschen mehr Sonne in dein Leben zu lassen. Und wer weiß? Vielleicht entdeckst du eines Tages, dass positives Denken gar nicht so schwer ist, wie es klingt.

Wie ich Bücher schreibe – und trotzdem den Alltag überlebe

Bücher schreiben klingt glamourös. Autoren werden als romantische Einsiedler wahrgenommen, die in Cafés sitzen, melancholisch aus dem Fenster blicken und dabei geniale Sätze aufs Papier zaubern. Schön wär’s. Die Realität? Chaos pur.

Ich schreibe Bücher – trotz Alltag, Familie, Haushalt, Sport, sozialen Verpflichtungen, kulturellen Events und gelegentlichem Rasenmähen. Wie das funktioniert? Nun, es ist wie Jonglieren mit Kettensägen, aber ohne Verletzungen. Meistens.

Der perfekte Schreibmoment: Irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr

Wenn alle schlafen, schlage ich zu. Frühmorgens, wenn die Welt leise ist und meine Gedanken noch nicht von To-do-Listen sabotiert werden, schnappe ich mir meinen Laptop. Das Gehirn ist frisch, der Kaffee stark, die Ruhe heilig. Zumindest bis der erste Wecker klingelt.

Schreiben in den frühen Stunden fühlt sich an wie ein geheimer Pakt mit der Muse. Sie flüstert: „Das wird ein Bestseller.“ Ich antworte: „Wenn ich bis 7 Uhr durchhalte, vielleicht.“

Schreiben im Urlaub: Mit Meerblick dem Kreischen der Möwen

Urlaub ist ideal für kreative Eskapaden. Vor allem, wenn man einen Schreibtisch mit Meerblick findet. Ebenfalls morgens, wenn die Möwen kreischen und die Wellen rauschen, tippe ich Wörter, die später hoffentlich Sinn ergeben. Es gibt übrigens nichts Inspirierenderes als dieses Wellenrauschen.

Die Kinder: Der unplanbare Plan

Meine Kinder sind offiziell erwachsen. Inoffiziell jedoch Expert*innen darin, mein Zeitmanagement zu ruinieren. „Kannst du mal schnell…?“ ist der häufigste Satz, den ich höre. Schnell ist dabei relativ. Was zum Essen machen, WLAN-Probleme lösen oder spontane Fragen wie „Weißt du wo mein Fußball-Shirt ist?“ gehören zu meinem Alltag.

Haushalt: Kreatives Multitasking

Staubsaugen, während ich über die Struktur meines neuen Buches nachdenke, ist meine Spezialität. Und beim Rasenmähen hatte ich auch schon mal eine Idee für einen Charakter in meinem Buch. Der Trick: Routineaufgaben nutzen, um den Kopf freizubekommen. Wer hätte gedacht, dass der Rasenmäher ein super Brainstorming-Buddy ist? Oder der Staubsauger…

Der Sport: Endorphine für bessere Dialoge

Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Kreativität. Beim Fitness höre ich Hörbücher oder Musik – egal, was – es bringt mich immer auf Ideen, die ich in meinem neuen Buch einbringen könnte.

Schreiben nach Sonnenuntergang

Wenn der Tag vorbei ist und die Welt zur Ruhe kommt, finde ich manchmal die Zeit, mich noch einmal an den Laptop zu setzen. Diese Stunden sind weniger produktiv, aber dafür besonders. Es gibt etwas Magisches daran, während die restliche Familie gemütlich einen Film schaut oder auch schon schläft. Vielleicht liegt es daran, dass ich weiß: Morgen geht das Chaos weiter.

Fazit: Ein Buch entsteht zwischen den Zeilen des Lebens

Bücher zu schreiben, während das Leben tobt, ist eine Kunst. Und, ja, ich bin – das ist die Konsequenz daraus – eine Künstlerin. Es erfordert Flexibilität, Humor und eine große Portion Selbstironie. Ich habe gelernt, dass es keinen perfekten Schreibmoment gibt – nur perfekte Gelegenheiten, ihn zu schaffen.

Und am Ende, wenn das Buch fertig ist, frage ich mich oft: „Hab das wirklich ich geschrieben?“ oder „Wie habe ich das nur geschafft?“ Die Antwort ist einfach: Mit einem Lächeln, einer Tasse Kaffee und dem Wissen, dass das Chaos niemals aufhört. Aber das macht die Geschichten ja erst lebendig.

Vielleicht schreibe ich das nächste Buch über eine Superheldin, die Rasen mäht, während sie die Welt rettet. Oder über eine Mutter, die es schafft, zwischen Waschmaschinenzyklen einen Bestseller zu tippen. Wer weiß? Bis dahin jongliere ich weiter – mit Laptop, Kaffeetasse und der endlosen Liste an Aufgaben.

Ja, und hier findet ihr die Bücher, die ich trotz des Alltags tatsächlich fertig geschrieben habe.